Weltumwelttag 2025: Auch E-Mails haben eine Klimabilanz
Beim CO₂-Fußabdruck allerdings fällt eine E-Mail kaum ins Gewicht: Rund 0,3 Gramm CO₂-Äquivalent entstehen im Durchschnitt für eine einfache Nachricht ohne Anhang, von Laptop zu Laptop gesendet; bei Spam-Mails, die sauber im Spam-Ordner landen und nie geöffnet werden, sind es sogar nur 0,03 Gramm.
Das kommt so: Beim Versenden und Empfangen von E-Mails entfallen über 80 Prozent der notwendigen Energie und damit der entstehenden CO2-Emissionen auf die Produktion und den Betrieb der Endgeräte. Je kleiner also der Screen, desto besser fürs Klima. Checkt man seine Mails auf dem Smartphone statt auf dem großen Bildschirm, spart man Energie und vermeidet damit CO₂-Emissionen.
Wer grundsätzlich auf den Energie-Verbrauch beim Mailen achten möchte, kann folgende Tipps beherzigen:
- Verteiler checken: Muss wirklich jeder Empfänger die Mail in CC bekommen und lesen, also Energie dafür aufwenden?
- Wenn möglich auf kurze „Danke“-E-Mails verzichten: Das spart Strom und damit Emissionen
- E-Mail-Anbieter auswählen, deren Infrastruktur CO2-arm betrieben wird: Damit fällt ein weiterer Energiekostenfaktor in der Transportkette weg
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