E-Mail-Protokolle: Was bedeuten eigentlich POP3, IMAP und SMTP?

Wer E-Mails auf dem Rechner verwaltet oder den WEB.DE Sammeldienst nutzen, ist wahrscheinlich des Öfteren über Begriffe wie POP3, IMAP oder SMTP gestolpert. Die wenigsten wissen allerdings im Detail, was es mit den Protokollen auf sich hat.

31. März 2015 von Martin Wilhelm

Mit POP3, IMAP und SMTP gibt es im Wesentlichen drei Protokolle, die bei der Kommunikation per E-Mail zum einsatz kommen. © Hannah Mentz/Corbis

Mit POP3, IMAP und SMTP gibt es im Wesentlichen drei Protokolle, die bei der Kommunikation per E-Mail zum einsatz kommen.

POP3 – Post Office Protocol, Version 3

Das Post Office Protocol ist für die Übertragung eingehender Mails verantwortlich. Mit Hilfe dessen werden E-Mails vom WEB.DE Server an den Rechner des Anwenders versendet. Anfänglich wurden die Nachrichten nach der Übertragung vom Server gelöscht. Mittlerweile hinterlässt dort die genutzte Software (Outlook, Thunderbird etc.) auch Kopien der E-Mails.

IMAP – Internet Message Access Protocol

Über IMAP werden die Nachrichten nicht abgeholt, es findet stattdessen eine Synchronisation zwischen Postfach und sämtlichen benutzten Endgerätenstatt. Besonders praktisch, wenn Anwender den E-Mail-Account auf mehreren Geräten wie Smartphone oder Tablet verwalten möchten. So erscheinen beispielsweise vom PC gesendete Nachrichten automatisch auch im Postausgang des Smartphones oder Webmailers. Alle verwendeten Geräte sind somit auf dem gleichen Stand. Kleiner Nachteil: Diese Art der Übertragung nimmt im Vergleich den meisten Speicherplatz in Anspruch.

SMTP – Simple Mail Transfer Protocol

Der SMTP-Server und das damit verbundene Protokoll dienen dem Postausgang und sind daher hauptsächlich für das Senden und Weiterleiten der E-Mails verantwortlich. Für den Posteingang kommen ausschließlich POP3 und IMAP zum Einsatz.

Weiterführend sind hier die entsprechenden Serverdaten für die Einrichtung des WEB.DE Postfachs aufgeführt.

Kategorie: Mail

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