WEB.DE räumt auf: Acht falsche Mythen über die Cloud

Bewusst oder unbewusst: Cloud-Speicher sind inzwischen im digitalen Alltag vieler Menschen angekommen. Die Cloud dient auch privat als Fotospeicher, als Backup-Lösung oder als Ort, an dem Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Und trotzdem: Über die "Festplatte im Netz" gibt es nach wie vor teils kuriose Vorurteile. Mit den acht häufigsten räumen wir heute auf.

23. August 2022 von Christian Friemel

Gegenüber der Cloud gibt es jede Menge falsche Vorbehalte. (c) Unsplash.com / Parrish Freeman

1. „Meine Dateien habe ich lieber auf dem Smartphone oder Zuhause auf der Festplatte, das ist sicherer.”

Falsch: Gerade Smartphones werden häufig verloren oder gestohlen. Laptops, PCs und die darin enthaltenen Festplatten können auch mal streiken, sei es durch technische Fehler oder ganz einfach Altersschwäche. Auch eine versehentliche Löschung ist nicht selten. Ohne Datensicherung sind in all diesen Fällen kostbare Erinnerungsfotos oder wichtige Dokumente verloren.

Genau da schafft die Cloud Abhilfe: Egal bei welcher unvorhergesehenen „Katastrophe” – wertvolle Dateien sind in der Cloud gespeichert und sicher geschützt. Und das bei großen, seriösen Cloud-Anbietern meist sogar (geo-)redundant: Dabei werden Daten aus Sicherheitsgründen mehrfach gespeichert – auf verschiedenen Servern an verschiedenen Orten. Fällt einer dieser Server oder schlimmstenfalls ein ganzes Rechenzentrum aus, kann der Cloud-Anbieter ein Backup wiederherstellen.

2. „Keiner sagt mir, wo meine Daten gespeichert sind.”

Falsch. Die Daten von Nutzerinnen und Nutzern im WEB.DE Online-Speicher werden ausschließlich auf eigenen Servern in deutschen Rechenzentren gespeichert. Damit unterliegt jeder Datenzugriff, von der Datenspeicherung bis zur -verarbeitung, den strengen deutschen Datenschutzgesetzen, gemäß des „Cloud made in Germany”-Versprechens.
Um so wichtiger ist es also, bei der Wahl eines Cloud-Anbieters genau auf den Speicherort der abgelegten Daten zu achten – oft entscheidet sich daran, welche Gesetze zum Schutz der Nutzerdaten gelten.

3. „Wenn ich etwas in der Cloud speichere, kann man das vielleicht im Internet sehen.”

Nein, denn auch hier greift die Datenschutzgarantie des Cloud made in Germany-Versprechens. Das schließt mit ein, dass Nutzerdaten ausschließlich SSL-verschlüsselt übertragen werden. Und mit Sicherheitskonzepten gegen unbefugten Zugriff stellt WEB.DE sicher, dass auch z. B. Datenlecks verhindert werden.
Private Daten sind somit nur Nutzerinnen und Nutzern zugänglich – und können auf Wunsch freigegeben und mit anderen geteilt werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

4. „Ihr als Anbieter könnt garantiert einfach so auf meine Daten zugreifen!”

Falsch. Die Sicherheit, der Schutz und der sorgfältige Umgang mit persönlichen Daten haben bei WEB.DE oberste Priorität. Das gilt für E-Mails genau so wie für Cloud-Inhalte. Das bedeutet unter anderem, dass schon der physische Zugang zu Rechenzentren und zu den Servern nur wenigen Mitarbeitenden vorbehalten und streng reglementiert ist. Außerdem ergreifen wir jede denkbare Möglichkeit, Daten von Nutzerinnen und Nutzern auch auf technischer Ebene gegen unerwünschte Zugriffe abzusichern. „Einfach so” kann also niemand Cloud-Inhalte einsehen, auch nicht unsere eigenen Mitarbeitenden.

5. „Das mit der Cloud ist mir zu kompliziert / Dafür bin ich zu alt.”

Falsch. Der Zugriff auf die private Cloud bei WEB.DE beispielsweise ist ganz einfach ins Postfach und in die WEB.DE App integriert. Von hier aus lassen sich mit wenigen Klicks Dokumente öffnen, kopieren, abspeichern, per Mail verschicken oder über Freigabelinks mit anderen teilen.

Tipp: Für einen einfachen Start haben wir hier hier die wichtigsten Infos für das Bedienen der Cloud zusammengestellt: Schritt für Schritt zeigen wir die Grundfunktionen des WEB.DE Online-Speichers. Das Ganze gibt’s sogar als PDF zum Downloaden und/oder Ausdrucken!

6. „Ohne Internet kann ich nicht auf meine Dateien zugreifen.”

Jein. Die Cloud existiert grundsätzlich im Internet –  ohne Internetverbindung lassen sich also keine neuen Dateien uploaden oder synchronisieren. Sollte allerdings mitten im Upload plötzlich die Internetverbindung abreißen oder der Computer abstürzen, geht trotzdem nichts verloren: Sobald wieder eine Internetverbindung verfügbar ist, wird der Synchronisationsvorgang einfach fortgesetzt.

Abgesehen davon können Sie Ihre Dateien je nach Applikation auch offline verfügbar machen. Hier erklären wir, wie das funktioniert.

7. „Verbraucht die Cloud nicht wahnsinnig viel Strom?”

Nur grünen: Die Rechenzentren, in denen die Cloud-Daten des WEB.DE Online-Speicher lagern, sind nicht nur sicher, sondern auch klimafreundlich. Nicht nur, dass der Strombedarf ausschließlich aus regenerativen Energien gedeckt wird, auch bei der Auswahl und dem Einsatz modernster Hardware spielen Effizienz und eine gute Energiebilanz die Hauptrolle. Weitere Infos zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei WEB.DE haben wir hier zusammengestellt.

8. „Das ist doch alles nur Abzocke.”

Nicht bei uns, denn bei WEB.DE FreeMail erhalten Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich zum Postfach 2 GB Cloud-Speicherplatz dazu – kostenlos und zeitlich unbegrenzt. Je nach E-Mail-Tarif ist sogar noch mehr Cloud-Speicherplatz enthalten.

Nur wenn Ihnen das noch nicht ausreicht und Sie mehr Speicherplatz wünschen, kommt ein Aufpreis ins Spiel – natürlich unter fairen, stabilen Tarifbedingungen. Hier können Sie sich über unsere Tarife informieren.

Kategorien: Cloud, News, Sicherheit

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