Welttag des Briefeschreibens: Warum E-Mail eine würdige Nachfolgerin ist

Wo früher Briefpapier, Tinte und viel Geduld nötig waren, damit eine persönliche Nachricht den Adressaten erreicht, genügt heute eine funktionierende Internetverbindung. Wurden im Jahr 2019 von der Deutschen Post noch 15,9 Milliarden Briefe befördert, waren es 2022 mit 14,1 Milliarden bereits über ein Zehntel weniger. Damit die Kultur des Briefeschreibens nicht verloren geht, wird seit 2014 jedes Jahr am 1. September dazu aufgerufen, jemandem einen persönlichen Brief zu schreiben. Die Idee zu diesem „World Letter Writing Day“ hatte der australische Autor, Künstler und Fotograf Richard Simpkin: Er schrieb in den 1990er Jahren Briefe an australische Legenden und freute sich darüber, dass diese ihm ebenfalls per Brief antworteten.

30. August 2023 von André Fertich

Foto: GettyImages/lechatnoir

Heute machen E-Mail oder Messenger-Chat die Kommunikation deutlich schneller und einfacher. Diese Nachrichten können so persönlich sein wie ein handgeschriebener Brief, wenn man den Inhalt und den Schreibstil mit Sorgfalt angeht. Zumindest an E-Mails stellen die Deutschen laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag von GMX und WEB.DE hohe Ansprüche: 78 Prozent lesen ihre E-Mails vor dem Senden durch und achten dabei auf Tippfehler, korrekte Rechtschreibung und den Sinn. Über die Missachtung von Rechtschreibung und Zeichensetzung in den empfangenen E-Mails ärgert sich schließlich rund ein Drittel der Befragten (34 %).

Selbstgeschrieben schlägt KI

Sprachmächtige künstliche Intelligenz in Tools wie ChatGPT oder Google Bard erstellt beliebige Texte in Sekundenschnelle. Trotzdem sind den meisten Deutschen ihre E-Mails, Briefe oder Geburtstagsgrüße so wichtig, dass sie diese lieber selbst schreiben. Auf KI-Tools würde laut einer aktuellen Umfrage von GMX und WEB.DE lediglich rund ein Viertel der Deutschen (24 %) bei diesen Texten zurückgreifen. Eine Gefährdung des Datenschutzes beim Einsatz von KI befürchten genauso viele.

Briefe aus dem E-Mail-Postfach kostenlos per Post versenden

Um einen Brief per Post zu verschicken, benötigt man heute kein Briefpapier, keinen Drucker und keine Briefmarken mehr. Bei GMX und WEB.DE, den meistgenutzten E-Mail-Anbietern im DACH-Raum, geht das direkt aus dem integrierten Online-Office heraus. Hier lassen sich erstellte oder aus der Cloud hochgeladene Dokumente mit der Funktion “Als Brief versenden” an die Deutsche Post übermitteln. Dort werden sie ausgedruckt, frankiert und als Brief an die Empfänger-Adresse zugestellt. Bis zu drei Briefe im Monat lassen sich so kostenlos versenden.

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